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Junge Union Neumarkt

CSU-Stadtverband
Hallertorstraße 16
92318 Neumarkt i.d.OPf.

Telefon 09181 / 2 25 49
Telefax 09181 / 1575

Email: stadtverband@csu-neumarkt.de

Aktuelles von der Arbeitsgemeinschaft Junge Union Neumarkt

Junge Union Neumarkt mit Landrat Albert Löhner
Junge Union Neumarkt mit Landrat Albert Löhner
Juli 2010: Junge-Union der Stadt Neumarkt im Gespräch mit Landrat Albert Löhner

Die kommunale Schuldenkrise zwingt Städte und Gemeinden zu drastischen Maßnahmen: 60 Prozent der Gemeinden wollen kommunale Leistungen reduzieren, 84 Prozent Gebühren und Steuern erhöhen. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young unter 300 deutschen Kommunen. Völlig anders stellt sich die finanzielle Situation im Landkreis Neumarkt dar: hier ist man in der Lage ein Investitionsvolumen von annähernd 100 Millionen Euro in den nächsten zehn Jahren zu stemmen.
"Der Landkreis Neumarkt hat seine Pflichtaufgaben erfüllt. In Zeiten einer globalen Finanzkrise sind wir in der glücklichen Situation unsere Hausaufgaben in der Vergangenheit gemacht zu haben. Dies zahlt sich jetzt aus", so Albert Löhner mit Blick auf die derzeitige Entwicklung des Landkreises Neumarkt.
Ein eindeutiger Schwerpunkt bei der Investitionstätigkeit des Landkreises liegt laut Löhner in den nächsten Jahren auf der Modernisierung der Landkreisschulen. Besonderen Wert wird man hierbei auf die energetische Modernisierung legen. Schon in den vergangenen Jahren wurde vom Landkreis mehr als 40 Millionen Euro in die weiterführenden Schulen investiert. Größter Brocken wird bei den laufenden Sanierungs- bzw. Erweiterungsmaßnahmen die Modernisierung des Willibald-Gluck-Gymnasiums sein, die allein mit 19 Millionen zu Buche schlägt. Doch auch das Ostendorfer-Gymnasium(10 Mio.), die Mädchenrealschule(4,5 Mio.) sowie das Gymnasium in Parsberg(2,3 Mio.) werden von einer kräftigen Finanzspritze profitieren.
Der JU-Vorsitzende Marco Gmelch und sein Stellvertreter Maximilian Kirsch lobten diese Entwicklung: "Investitionen in Bildung sind Investitionen in die Zukunft. Gerade ein breites und auch attraktives Bildungsangebot macht einen Landkreis lebenswert." Ein "zukunftsweisender Weg" ist laut Landrat Albert Löhner auch mit der Ansiedlung der FH-Aussenstellen am Klinikum und im Maybach-Museum eingeschlagen worden. So soll in Neumarkt ein Campus der Georg-Simon-Ohm-Hochschule entstehen. In den nächsten sieben Jahren ist nach Angaben des Landrates die Ansiedlung weiterer Hochschuleinrichtungen in Neumarkt vorgesehen - mit entsprechender finanzieller Unterstützung des Landkreises und der Stadt. Für weitere Einrichtungen laufen bereits intensive Vorgespräche. "Unser gemeinsames Ziel ist die Schaffung eines tragfähigen Campus Neumarkt", betonte Landrat Albert Löhner. Ein erstes Erfolgsmodell sei der Studienschwerpunkt "Gesundheitsökonomie", der seit zwei Jahren von der Fakultät Betriebswirtschaft der Ohm-Hochschule in Kooperation mit dem Klinikum Neumarkt betrieben wird.
Werner Sperber und Gerrit Ehrensberger von der JU-Neumarkt bedankten sich im Anschluss an die Veranstaltung bei Landrat Albert Löhner für dessen Ausführungen: "Der Landkreis Neumarkt macht Politik für uns, die junge Generation. Von Investitionen, die heute in Bildung und Gesundheit getätigt werden, werden wir in naher Zukunft profitieren. Dass all dies noch dazu ohne jegliche Verschuldung möglich ist, hat Vorbildcharakter. Andere sollten sich hieran ein Beispiel nehmen!"
Junge-Union beim Besuch des Volksfestes
Junge-Union beim Besuch des Volksfestes

August 2010: Junge-Union der Stadt Neumarkt diskutierte auf dem Neumarkter Volksfest

Beim traditionellen Volksfestbesuch der Jungen-Union der Stadt Neumarkt wurden Neumarkts Jungpolitiker aus erster Hand über das aktuelle Geschehen in der Bundespolitik informiert. Neben MdB Alois Karl und dem Stadtverbandsvorsitzenden Helmut Jawurek hatten die JU'ler gar die Möglichkeit mit dem Weidener Bundestagsabgeordneten Albert Rupprecht in lockerer Runde ins Gespräch zu kommen.

Alois Karl und Albert Rupprecht, beides Bundestagsabgeordnete der CSU, zeigten sich bezüglich der aktuellen wrtschaftlichen Entwicklung optimistisch: "Die deutsche Wirtschaft kommt mit deutlich mehr Schwung aus der Krise als noch vor wenigen Monaten angenommen. Die Unternehmen melden hohe Gewinne, die Zahl der Arbeitslosen sinkt seit Monaten, und Deutschland steht vor einem neuen Beschäftigungsrekord." Vor diesem Hintergrund dürfte nach Einschätzung des Bundestagsabgeordneten Alois Karl der aktuell erfreulich positiven Lage am Arbeitsmarkt bis auf weiteres keine Korrektur drohen. Wobei jetzt sogar nicht mehr ausgeschlossen wird, dass die Zahl der Arbeitslosen in diesem Jahr unter die Marke von 3 Millionen sinkt und mittelfristig wieder Vollbeschäftigung möglich ist. Ökonomen sprechen bei einer Arbeitslosenquote von unter 4 Prozent von Vollbeschäftigung. Im Moment liegt die Quote bei 7,6 Prozent.

Starke Brücken über das Konjunkturtal

Rückblickend auf die vergangenen Monate fühlten sich die Vertreter der JU in ihrer Einschätzung bestätigt: "Die Konjunkturpakete der Bundesregierung haben gewirkt." So hätte nach Meinung der JU die Kurzarbeit Entlassungen verhindert. "Öffentliche Investitionen, etwa in die Sanierung von Schulen wie den Gymnasien in Parsberg oder Neumarkt, haben Aufträge für Bau und Handwerk gesichert und zahlen sich auch in Zukunft aus", sind sich der Neumarkter JU-Vorsitzende Marco Gmelch und dessen Stellvertreter Maximilian Kirsch sicher. Der Wahlkreisabgeordnete für Amberg-Sulzbach und Neumarkt Alois Karl bestätigte diese Einschätzung: "Insgesamt konnten die Maßnahmen in Höhe von 100 Mrd. Euro - das entspricht 2009 und 2010 jahresdurchschnittlich 2 Prozent der volkswirtschaftlichen Leistung (BIP) der Bundesrepublik - einen umfangreichen Beitrag leisten, die deutsche Wirtschaft zu stabilisieren." Werner Sperber von der JU-Neumarkt bedankte sich im Anschluss an die Veranstaltung und verwies nochmals auf die Arbeit der Regierungskoalition: "Das Krisenmanagement von Schwarz-Gelb hat sich bewährt. Die Regierung hat die deutsche Wirtschaft umsichtig und vorausschauend durch sehr rauhe Zeiten manövriert. Diese Politik zahlt sich jetzt aus."

Alois Karl zeigte sich als guter Gastgeber
Alois Karl zeigte sich als guter Gastgeber

September 2010: Kaminrunde beim Bundestagsabgeordneten
MdB Alois Karl diskutierte mit der Jungen-Union vor prasselndem Kaminfeuer über Politik


Schuldenkrise, Generationenvertrag und Kernenergie - Themen gab es genug bei der lockeren Kaminrunde, zu der Bundestagsabgeordneter Alois Karl die Junge-Union der Stadt Neumarkt zu sich nach Hause geladen hatte. Doch im Grunde drehte sich bei der lockeren Diskussionsrunde alles um die eine zentrale Frage: " Geht die Politik verantwortungsvoll mit unserer Zukunft um?“
Trotz des wohlig prasselnden Kaminfeuers im Hause Karl war unter den politisch interessierten jungen Frauen und Männern einiger Unmut zu spüren.
"Heute wie auch in den vergangenen Jahrzehnten macht man Politik auf Kosten zukünftiger Generationen. Nun steht man vor einem gigantischen Schuldenberg, die er im Grunde auch für zukünftige Generationen nicht mehr abzutragen ist“, ist man sich in der Jungen-Union der Stadt Neumarkt sicher.
Als " kleinen Schritt in die richtige Richtung, dem noch weitere große Schritte folgen müssen" bezeichnete man in der Jungen-Union das Zukunftspaket der Bundesregierung, welches bis 2014 rund 80 Milliarden Euro einsparen soll.
“ Voll des Lobes kann man als junger Mensch derzeit eigentlich nur für Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sein. Mit der Wehrdienstreform und der geplanten Verkleinerung der Bundeswehr geht Guttenberg sehr mutig längst überfällige Reformen an, an die sich zuvor niemand gewagt hätte. “, so JU-Vorsitznder Marco Gmelch. Zudem hätte nach Aussagen der JU die fehlende Wehrgerchtigkeit(letztlich werden nurmehr etwa 20% eines Jahrgangs zum Wehrdienst herangezogen) für großen Unmut gesorgt. Viel Beifall von Seiten der Jungen-Union der Stadt Neumarkt erntete auch der kürzlich gemachte Vorschlag den zweiten Dienstsitz des Verteidigungsministeriums in Bonn zu großen Teilen in die Bundeshauptstadt nach Berlin zu verlagern. Die Junge-Union der Stadt Neumarkt wertete dies als "ambitionierten Schritt in die richtige Richtung".

Oktober 2010: Junge-Union der Stadt Neumarkt erfährt Neuigkeiten aus Brüssel und Straßburg
MdEP Albert Dess referierte vor den Jungpolitiker aus der Stadt

"Für uns als junge Generation ist Europa eine Selbstverständlichkeit. Wir sind damit aufgewachsen und sind uns auch bewusst, dass die Europäische Union maßgeblich unsere Zukunft bestimmen wird.", so die einführenden Worte des JU-Vorsitzenden Marco Gmelch.
Gerade weil trotz ihrer langjährigen Erfolgsgeschichte die Europäische Union in den Köpfen vieler Deutscher noch immer ein "ungeliebstes Kind" ist, versuchte sich der Europaabgeordnete Albert Dess zu Anfang der Diskussionsrunde in einem Rücklick auf die historischen Leistungen, die Dank der Europäischen Gemeinschaft erreicht werden konnten. "Nach dem Zweiten Weltkrieg sehnte sich Europa nach Frieden, Stabilität und Wohlstand. Die Gründung der EU hat dazu beitragen, diese Ziele zu verwirklichen", so das Fazit des MdEP Albert Dess. Gerade im Hinblick auf die junge Generation zeigte sich Albert Dess zuversichtlich: "Ihr dürft in Frieden, Freiheit und Wohlstand als Bürger eines europäischen Staatenbundes aufwachsen. Das sind Privilegien, die andere Generationen vor euch nicht hatten."
Aller Bedenkenträger zum Trotz würdigte Albert Dess zum wiederholten Male den ökonomischen Mehrwert, den die deutsche Wirtschaft seiner Meinung nach der Europäischen Union zu verdanken habe. Insbesondere in Deutschland würde nach Meinung des Europaabgeordneten „die Debatte zum EU-Haushalt auf die Frage des Nettozahlerbeitrages reduziert.“
"Zwar zahlt jeder Bundesbürger etwa 80€ pro Jahr in die Kassen der Europäischen Union. Jedoch darf dies nicht isoliert betrachtet werden. Schließlich profitiert gerade Deutschland als Exportweltmeister überproportional von seinem Absatz in den europäischen Binnenmarkt", stellte Albert Dess im Zuge der Diskussion mit der JU fest.
Im weiteren Gespräch zur aktuellen Europapolitik wurden von den Mitgliedern ausdrücklich die Deckelung von Preisen für Mobilfunk-Textnachrichten(SMS) und Daten-Downloads im EU-Ausland(Roaming) begrüßt. Albert Dess zeigte sich angesichts der Gesetzesinitiative des europäischen Parlaments zuversichtlich: “Mit den unverhältnismäßigen Aufschlägen bei SMS und Daten-Downloads im Ausland ist bald Schluss.“ Wenn es nach dem Willen der EU-Parlamentarier geht, sollen künftig den Mobilfunkgesprächen auch die Preise für Textnachrichten(max. 11 Cent pro SMS) und Datendownloads(max. 50 Cent pro Megabyte) im europäischen Ausland gedeckelt werden.