16.05.2010 Maiausflug nach Abendsberg und Kloster Weltenburg
FU Kreisverband und CSU Ortsverband Stadtmitte auf den Spuren von Hundertwasser
Maiausflug nach Abendsberg und Kloster Weltenburg
Auf Einladung der FU Kreisvorsitzenden und Vorsitzenden des CSU OV Stadtmitte, Ulrike Rödl, ging es am vergangenen Sonntag mit einem voll besetzen Bus zur mittlerweile schon traditionellen Maiwanderung, heuer erstmals in einem etwas anderen Format als Tagesfahrt, nach Abensberg und zum Kloster Weltenburg.
Erstes Ziel der Fahrt war das Wahrzeichen von Abensberg, ein Architekturprojekt des weltbekannten Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Im Turm eröffnen sich auf verschiedenen Etagen interessante Themenwelten zum bayerischen Bier und zur Biertradition. Der Turmkeller präsentiert sich in seiner herrlichen Farben- und Formenvielfalt und beherbergt u.a. die weltgrößte Weißbiergläsersammlung. Einen großartigen Blick über Abensberg bietet die Aussichtsterrasse in 25 Meter Höhe. Ganz oben in der „vergoldeten“ Kugel überrascht dann eine bizarre Wandgestaltung. In Kuchlbauers Bierwelt finden Bierkultur und Kunst auf seine ganz eigene Art und Weise zusammen. Im Sudhaus, im Gärkeller und in der Füllerei erlebte die Reisgruppe traditionelle Braukunst hautnah. Und im Leonardo-Gewölbe hörte man eine etwas andere Deutung von Leonardo da Vincis "Abendmahl". Alles in allem ist Kuchlbauers Bierwelt ein Gesamtkunstwerk, bei dem sowohl Interessantes und auch Amüsantes rund um das Thema Bier begeistert.
Nach der Besichtigung des Turms und der angrenzenden Brauerei wurde ein weiteres Markenzeichen von Abensberg, der weltbekannte Spargel, nicht nur verkostet, sondern sich auch direkt beim Erzeuger vor Ort über Ernte- und Produktionsabläufe informiert. Sogar die hohe Kunst des Spargelstechens wurde von professioneller Hand vorgeführt.
Am Nachmittag ging es weiter zur Befreiungshalle, der von König Ludwig I. in Auftrag gegebenen Gedenkstätte. Von dort aus wurde ca. 1 ½ Stunden zur Benediktinerabtei Weltenburg gewandert. Die Weltenburger Kirche ist zwar räumlich die kleinste Abteikirche, aber künstlerisch eine der Spitzenleistungen des europäischen Barocks. Das Zusammenwirken von Landschaft, Architektur, Ausgestaltung, Farben- und Formenspiel sowie Lichtwirkung zog bei der Führung einen jeden in seinen Bann. Nach Besichtigung der von Cosmas Damian und Egid Quirin Asam geschaffenen Abteikirche ließ die Gruppe den Tag gemütlich in der Klosterschänke ausklingen.
„Ein gelungener Tag mit vielen neue Eindrücken, bewusst fern ab der großen Politik. Ein Tag, an dem wir ein Stück weit gemeinsam unsere Freizeit verbracht haben und uns so sehr persönlich begegnen konnten. Besonders gefreut hat mich auch, dass einige Nichtmitglieder an der Tagesfahrt teilgenommen haben und wir uns in angenehmer Atmosphäre kennen lernen konnten und erste Meinungen ausgetauscht haben“, so die Vorsitzende Rödl zusammenfassend zum Abschluss des Tages.
(verfasst am 20.05.2010 von Ulrike Rödl, FU Kreisvorsitzende und Vorsitzende des CSU OV Stadtmitte)