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Kinderferienprogramm: Besichtigung Feuerwehr

Bei der Besichtigung der Drehleiter
Bei der Besichtigung der Drehleiter
"Wenn ich einmal groß bin, möcht' ich Feuerwehrmann werden"
CSU-Ferienprogramm kommt auch in diesem Jahr bei den Kindern sehr gut an

Der kleine Dominik hatte sich schon beim ersten Anblick der großen roten Feuerwehrautos in der Florianstrasse entschieden: "Wenn ich mal groß bin, möcht' ich Feuerwehrmann werden."
Doch auf den neunjährigen Markus und seine zahlreichen gleichaltrigen Kameraden wartete noch mehr als ein kurzer Blick auf den Fuhrpark der Neumarkter Feuerwehr.
Denn für die 67 Buben und Mädchen, die am Ferienprogramm der CSU teilnahmen, hatte sich die Neumarkter Feuerwehr mächtig ins Zeug gelegt. Neben den hauptamtlichen Feuerwehrmännern um den hauptamtlichen Feuerwehrmann Manfred Czepl waren auch zahlreiche Mitglieder der Jungendfeuerwehr darum bemüht, den Kindern die Arbeit der Feuerwehr näherzubringen.
Am Anfang der Besichtigung wartete ein theoretischer Teil auf die Kinder, der durch einen kurzen Videofilm über die verschiedenen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr versüßt wurde. Die Teilnehmer des Ferienprogramms erfuhren, dass die Neumarkter Wehr derzeit über etwa 70 aktive Feuerwehrleute verfügt. Darunter sind sechs hauptamtliche Kräfte. Überrascht waren viele Kinder davon, dass "die Feuerwehrleute so viele Einsätze in nur einem Jahr haben." Laut Manfred Czepl rückt die Feuerwehr Neumarkt zu rund 450 Einsätzen im Jahr aus.
Nach all der Theorie ging man nun zur mit Spannung erwarteten Besichtiung der Feuerwehrautos über. Diesen Teil übernahmen die Jungfeuerwehrler Tersea Goßler, Daniel Gottschalk und Bernhard Steinert, die in ihrer Freizeit ehrenamtlich für der Feuerwehr aktiv sind. Die Jungfeuerwehrler hatte hierbei alle Hände voll zu tun. Ob nun die Drehleiter, der Spreitzer zum Öffnen von Unfallfahrzeugen oder auch die Wasserpumpe gezeigt wurde - jedes auch noch so kleine Detail wollten die Mädchen und Buben vom "Feuerwehrmann" erklärt haben.
Am spannensten war jedoch für die Kinder das eigenhändige Ausprobieren der Gerätschaften. Mit viel Hingabe ermöglichten es die Mitglieder der Jungendfeuerwehr, dass auch wirklich jedes der 57 Kinder einmal im großen roten Drehleiterwagen zur Probe sitzen durfte. Selbst das Blaulicht durfte ab und an von Kinderhand eingeschaltet werden.
Zum krönenden Abschluss wurde auf dem Gelände der Feuerwehr unter fachmännischer Aufsicht der Neumarkter Feuerwehr ein großes Feuer entfacht. Nachdem die Jugendfeuerwehr die richtig Handhabung von Feuerlöschern erklärt hatte, durften einige Kinder gleich in der Praxis zeigen, was sie gelernt hatten und mit einem Feuerlöscher das licherloh brennende Feuer ersticken.
Begeistert von all den den Eindrücken des zweistündigen Ferienprogramms wurden die Kinder ihren Eltern übergeben, denen sie sogleich anvertrauten:"Wenn ich einmal groß bin, möcht' ich Feuerwehrmann werden!" Bürgermeisterin Ruth Dorner und Werner Sperber bedankte sich im Namen der Stadt bzw. der CSU-Neumarkt bei Helfern der Feuerwehr, die den Mädchen und Buben mit großer Hingabe die Arbeit der Feuerwehr nähergebracht hatten.