Die Wirtschaft des Freistaates im Blick MdL Albert Füracker referierte bei der Neumarkter CSU
MdL Albert Füracker referierte bei der Neumarkter CSU
Gleich zu Beginn der Veranstaltung konnte der Neumarkter Landtagsabgeordnete Albert Füracker mit positiven Zahlen aufwarten: "Die Arbeitslosenquote in Bayern liegt derzeit bei 4,1 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 4,7 Prozent gelegen."
Füracker folgerte daraus, dass "Bayern mit viel Schwung aus der Wirtschaftskrise" komme. "Die Konjunkturprogramme des Staates zeigen ihre Wirkung. Es war richtig, dass die Politik mit Investitionen die Konjunktur angeschoben und so die Auswirkungen der Krise abgemildert hat." Der Landtagsabgeordnete hab dabei hervor, dass Neumarkt zu den Landkreisen zähle, die sehr stark von den Konjunkturprogrammen profitieren. So wird zum Beispiel die Gerneralsanierung der Neumarkter Gymnasien durch Fördermittel aus Bund und Land massiv unterstützt. Von "Vollbeschäftigung auf Vorkrisenniveau" könne man nach Meinung der CSU auch im Landkreis Neumarkt sprechen: mit einer Arbeitslosenquote von aktuell 2,5 Prozent hat sich die Arbeitslosigkeit unter den Landkreisbürgern weiter verringert.
Deneben war die massive Überschuldung öffentlicher Haushalte Stoff für kontroverse Diskussionen beim politischen Frühschoppen der CSU-Ortsverbände Altenhof-Kohlenbrunnermühle, Holzheim, Höhenberg und Stadtnorden. Der ausgeglichene Haushalt in Bayern als einziges Bundesland bleibt nach Aussagen der CSU „oberstes Ziel". „Wir haben seit 2006 einen ausgeglichenen Haushalt und wollen auch im kommenden Jahr 2011 einen solchen Haushalt vorlegen", erklärte MdL Albert Füracker. „Um dies abschließend beurteilen zu können, warten wir auf die Ergebnisse der Steuerschätzung im November" ,so Albert Füracker
Gerrit Ehrensberger und Oliver Schlereth von der örtlichen CSU forderten jedoch eindringlich, dass weitere Schritte zu einer Konsolidierung der öffentlichen Haushalte nötig sind: "Es war eine gute und richtige Entscheidung in der Krise zu investieren und sich antizyklisch zu verhalten. Jetzt aber, in Zeiten des Aufschwungs, müssen die Ausgaben des Staates wieder zurückgefahren werden!"
Werner Sperber und Karl-Heinz Bauer bedankten sich im Anschluss an den politischen Frühschoppen bei MdL Albert Füracker und wünschten ihm weiterhin viel Erfolg für seine politische Arbeit in München.