PRESSEMITTEILUNG DES "BEGEGNUNGSZENTRUM ALTENHOF-KOHLENBRUNNERMÜHLE e.V." zur offiziellen Einweihungsfeier des Begegnungszentrums am 11.07.2010
Begegnungszentrum für Altenhof und Kohlenbrunnermühle steht
Die Bewohner der Stadtteile freuen sich: "Endlich haben wir einen Treffpunkt"
„Wir haben es geschafft – nach langer und harter Arbeit ist nun der letzte Schritt zur Verwirklichung eines Begegnungszentrums für die Stadtteile Altenhof und Kohlenbrunnermühle getan", so das Resümee von Ludwig Fürst.
Nach knapp einjähriger Bauzeit wurden nun alle Arbeiten am Begegnungszentrum abgeschlossen. Seit dem 1. Mai 2010 steht nun das Haus an der Dresdnerstrasse im Stadtteil Kohlenbrunnermühle allen gesellschaftlichen und auch kirchlichen Gruppierung aus den angrenzenden Stadtteilen zur Verfügung.
Schon seit Ende der neunziger Jahre geisterte die Idee eines Begegnungszentrums durch die Köpfe der Altenhofer Bürgerinnen und Bürger. Jedoch fehlten für eine Umsetzung in all den Jahren meist der politische Nachdruck und auch eine gemeinsame Linie unter den ortsansässigen Vereinen und Kirchen. Schließlich wurde mit dem Entstehen des Neubaugebietes Kohlenbrunnermühle unter dem damaligen Oberbürgermeister Alois Karl und mit Hilfe der Evangelischen Kirche das "Lummerland" als provisorische Begegnungsstätte errichtet. Erfreulicherweise bewährte sich diese Einrichtung im Laufe der folgenden Jahre. "Nachdem Anfang des Jahres 2007 bekannt wurde, dass der Pachtvertrag des Lummerlandes in naher Zukunft definitiv ausläuft, mussten wir aktiv werden", so die Vorstandschaft des Begegnungszentrum-Vereins.
Bereits im November 2007 trafen sich etwa 20 Vereins- und Kirchenvertreter aus den Stadtteilen Altenhof, Kohlenbrunnermühle und Koppenmühle zu einem ersten Vorgespräch. Hierbei wurde deutlich, dass ein Begegnungszentrum von der Mehrheit der Beteiligten befürwortet wird. Stadtpfarrer Norbert Winner und der damalige Dekan Dr. Wolfgang Bub begrüßten die Planungen zum Gemeindezentrum und sicherten die tatkräftige Unterstützung beider Kirchen zu. Daneben beteiligten sich die in der Kohlenbrunnermühle ansässige "Freie Evangelische Gemeinde" unter Dr. Jürgen Helm, der örtliche Obst- und Gartenbauverein mit Erika Marx und die örtliche CSU unter Werner Sperber aktiv an den Vorplanungen zum Begegnungszentrum.
In annährend 20 Vorgesprächen erarbeiteten die Vereins- und Kirchenvertreter gemeinsam die konzeptionelle Rohplanung für ein künftiges Begegnungszentrum, das als künftiger gesellschaftlicher Mittelpunkt der rund 7.000 Einwohner starken Stadtteile Altenhof und Kohlenbrunnermühle dienen sollte. Im November 2008 brachte die CSU-Stadtratsfraktion offiziell einen Antrag in den Stadrat ein, um schnellstmöglich einen Ersatz für das damals noch bestehende "Lummerland" zu finden, das im März 2009 endgültig geschlossen wurde.
Nachdem der Antrag im Stadtrat postitiv beschieden wurde, fand sich mit einem Gebäude in der Kohlenbrunnermühle eine zweckmäßige Räumlichkeit für das Begegnungszentrum. In mühevoller Arbeit kümmerte sich die Altenhofer Architektin Jutta Braun zusammen mit dem städtischen Bauamt in den letzten Monaten um die Ausgestaltung des Erd- und Untergeschosses der Räumlichkeiten, die von der Stadt Neumarkt für einen Zeitraum von fünf Jahren angemietet wurden. Mittelpunkt des neuen Begegungszentrums ist ein bestuhlter Saal, der etwa 70 Personen Platz bietet. Daneben wurde noch ein kleinerer Kinder- und Jugendraum und ein variabel nutzbares Kellergeschoss geschaffen. Zur modernen Ausstattungen des neuen Begegnungszentrums gehört natürlich auch eine vollwertige Küche, Toilettenanlagen und ein kostenloser Internet-Zugang für das gesamte Haus. Auch die Aussenanlagen sollen in naher Zukunft zu einer kleinen Attration werden - hier möchte der Begegnungszentrum-Verein Spielgeräte für Kinder und einen Grillplatz errichten.
Wie dringend nötig ein zentraler Ort der Begegnung für die Stadtteile war, zeigte sich schon einige Tage nach der Eröffnung des Zentrums. "Schon jetzt reiht sich Veranstaltung an Veranstaltung, zu denen wir natürlich alle Bürgerinnen und Bürger aus Altenhof und Kohlenbrunnermühle herzlich einladen", so der Vorsitzende des Begegungszentrums Ludwig Fürst.