14.10.09, CSU-Fraktion: Besuch bei der Firma Klebl
CSU-Fraktion besucht Baufirma Klebl
Etwas versteckt in ihrem ehemaligen Sandabbaugebiet in Lähr hat sich die Firma Klebl zu einem beachtlichen und in ganz Deutschland präsenten und beachteten Bauunternehmen entwickelt. In dieses Bild passt auch die Vorstellung des Chefs Werner Klebl zu seinem Betrieb und zu seiner Betriebsphilosophie, die er beim Besuch der CSU-Fraktion entwickelte und mit der er sich sehr erfolgreich auf dem schwierigen Bau-Markt etablieren konnte.
Aus dem Alles-Könner und Alles-Anbieter sei längst ein Spezialist geworden, bei dem der Wohnungsbau nur noch mit etwa 1 % den Umsatz bestimmt. Das Kerngeschäft lasse sich heute eher mit den Bereichen Ausbau, Rohbau und Fertigteile beschreiben, wobei der eindeutige Schwerpunkt nicht beim öffentlichen, sondern beim privaten Auftraggeber liege. Dort, bei großen Gewerbeansiedlungen und Handelshäusern bis hin zu Aufträgen der US-Army habe sich die Firma mit ihren vier Grundsätzen zu einem konstanten und geschätzten Geschäftspartner entwickelt, weil man die Termintreue, die Qualität, das Einhalten des Budgets und den gegenseitig stets offenen und fairen Umgang schätze.
Dieser offene und faire Umgang prägte auch die Diskussion zwischen Fraktion und Firma, bei der kritische und konträre Positionen nicht ausgespart wurden, so z.B. das Problem mit dem Wasserschutzgebiet. Dies habe sich, so Werner Klebl, auch deswegen nahezu erledigt, weil die Firma kaum noch Sandabbau betreibe und keine Teermischanlage mehr unterhalte. Die Firma wolle auch keine Vorzugsbehandlung, aber doch eine gleiche und vor allem zügige Behandlung ihrer Vorhaben im Handelsbereich. Das Thema Autohof Berg sei mehr oder weniger abgeschlossen, und die Erweiterung OBI stehe ganz aktuell an. Die Weiterentwicklung des Standortes OBI durch zusätzliche Einzelhandelsgeschäfte sei aus perspektivischer Sicht für die Zukunft fast unumgänglich.
Die CSU-Fraktion nahm die Informationen und Absichten sehr positiv auf, schließlich betrachte man die Firma als Neumarkter Firma und freue sich über deren positive Entwicklung in guten wie in schwachen Zeiten der Konjunktur. 1200 Mitarbeiter und ein angestrebter Umsatz von 400 Mio € belegen den guten Namen Klebl in ganz Deutschland und bedeuten sichere Arbeitsplätze für die Menschen in unserer Region, und ein gesunder Betrieb zahle schließlich auch seine Steuer zuverlässig.
Ansprechpartner:
Stadtrat Arnold Graf, Pressereferent
Stadtrat Dr. Heinz Sperber, Fraktionsvorsitzender