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30.03.09, CSU-Fraktion: Realitäten der Stadtentwicklung verschlossen

UPW hat sich über Jahre den Realitäten der Stadtentwicklung verschlossen
Viele Neumarkter dürften sich noch an die schwarz verhangenen Fenster einiger Geschäftsleute in der Marktstrasse erinnern. Diese Aktion wurde von einer Bürgerinitiative um Hans-Jürgen Madeisky und den Stadträten der UPW getragen.

Letztlich setzte sich diese Bürgerinitiative gegen die Ansichten der CSU durch und verhinderte im Jahr 2001 durch einen Bürgerentscheid den Bau und die weiteren Planungen eines Einkaufszentrums am Unteren Tor.

Schon zu Zeiten von Oberbürgermeister Alois Karl vertrat die CSU die Meinung, dass die in die Peripherie abfließende Kaufkraft nur durch ein möglichst nahe an Marktstrasse gelegenes Einkaufszentrum in der Innenstadt gehalten werden kann. Nicht nur die Entstehung kleiner Geschäftszentren außerhalb der Altstadt, wie in Woffenbach, am Blomenhof und auch in der Nürnbergerstraße, haben die Ansichten der CSU bestätigt. Auch die zunehmenden Leerstände von Geschäften an der Marktstrasse zeigen diese Entwicklung.

Herr Bürgermeister Franz Düring, auch Sie haben damals symbolträchtig die Schaufenster ihrer Bäckerei verdunkelt und in der Folge über viele Jahre die Augen vor den Realitäten der Stadtentwicklung verschlossen. Hätten Sie und ihre Ratskollegen der UPW dies nicht getan, stünde bereits heute am Unteren Tor das Einkaufszentrum, für welches Sie jetzt so vehement eintreten.

Dr. Heinz Sperber,
Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion