15.03.09, CSU-Fraktion: CSU ist für Edeka im Einkaufszentrum
Klar für einen modernen Edeka-Lebensmittelmarkt am Unteren Tor hat sich Werner Thumann, stellvertretender Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion, ausgesprochen. Auf Vermittlung seines Fraktionskollegen Helmut Jawurek konnte Werner Thumann ein Gespräch mit Geschäftsführer Johann Bögl im Hinblick auf die Pläne der Firmengruppe Bögl führen. Thumann warb dabei ausdrücklich für Edeka, weil dieser Lebensmittelversorger wie kein anderer in Deutschland auf regionale Produkte setze.
Schon bisher habe Edeka im Neumarkter Raum regionale Produkte im Sortiment ihrer Märkte geführt. Werner Thumann führte als Beleg Burgi's Kloßteig, die Bäckereien Feihl aus Pölling und Wehr aus Stöckelsberg, Hollweck-Käse aus Unterried, Eier des Geflügelhofs Pfeiffer vom Federhof, Biere der drei Neumarkter Brauereien, Winkler-Bräu Lengenfeld und die Hausbrauerei Katzerer aus Sondersfeld an. Bei Edeka soll jeder Leiter eines Markts Produkte, die in einem Umkreis von 30 Kilometer um den Standort dieser Filiale liegen, in eigener Verantwortung ins Sortiment aufnehmen. "Seit Jahren ist man sich über alle Gruppierungen hinweg in Stadt und Landkreis einig ist, mehr für regionale Wirtschaftskreisläufe zu tun. Es kann doch nicht sein, dass dann eine einzigartige Chance, die uns dabei wirklich voran bringen würde, nicht genutzt wird", sagte Thumann dem NT auf Nachfrage.
Seiner Meinung nach würde ein Ankermieter mit einem solch hochwertigen Angebot auch auf die Qualität derer ausstrahlen, die sich für die anderen Ladenflächen interessierten. Zur Reaktion von Johann Bögl befragt, sagte Werner Thumann, dass er ein gutes Gefühl habe, mit seinem Vorstoß erfolgreich sein zu können.
Auch für sein zweites Anliegen sieht Werner Thumann gute Chancen: Das Einkaufszentrum, das Bögl am Unteren Tor errichtet, sollte ein architektonisches Ausrufezeichen sein. "In den Prospekten der Firma gibt es genügend Beispiele, dass Bögl Bauwerke errichten kann, die fast Kunstqualität erreichen." Weil Neumarkt wegen seiner Architekten einen bundesweit guten Ruf habe, sollte am Unteren Tor "kein 0815-Bau" entstehen, sagte Thumann dazu.